Ernährung ist wichtig für Ihre Fertilität und für die Schwangerschaft - SellmerDiers
0
Warenkorb 0 Artikel | 0,00
SellmerDiers

Ihre Ernährung kann eine große Bedeutung für Ihre Chancen haben schwanger zu werden – und sie hat auch im Nachhinein eine wichtige Bedeutung für die Entwicklung des Fötus. In diesem Beitrag können Sie mehr über dieses Thema erfahren, wir geben Ihnen Tipps für die Ernährung, die Ihre Fertilität und Schwangerschaft positiv beeinflussen, und wir geben Ihnen auch einen Tipp zu einer Methode, die Sie verwenden können um eine gute und vernünftige Ernährung zu sichern.

Es gibt viele verschiedene Faktoren, die darauf Einfluss haben, wie einfach eine Frau schwanger werden kann. Sie wissen wahrscheinlich, dass vor Allem das Alter einen großen Einfluss auf die Schwangerschaftschancen hat, welches insbesondere damit zusammenhängt, dass eine erfolgreiche Befruchtung mit der Zeit immer schwieriger wird zu erreichen. Aber andere Faktoren, wie z.B. Übergewicht, Untergewicht oder die falsche Ernährung können auch eine große Bedeutung haben. Generell ist die Botschaft, dass stabile und gesunde Kost-Gewohnheiten Ihre Chancen auf eine Schwangerschaft erhöhen, genauso wie dies Ihre Chancen erhöht ein gesundes Kind auf die Welt zu bringen, das weiterhin und auch im Erwachsenenalter gesund sein wird. Forscher haben nachweisen können, dass wenn Sie erstmal schwanger sind, dann ist es für die Entwicklung des Fötus sehr wichtig, dass Sie weiterhin eine gesunde Ernährung zu sich nehmen. Im Folgenden haben wir 5 gute Ratschläge dazu, warum man auch als schwangere Frau an seine Ernährung denken sollte:

  1. Übergewicht oder eine schlimme Steigerung im Gewicht während der Schwangerschaft hängt mit einem erhöhten Gewicht des Kindes bei der Geburt zusammen und mit metabolischen Problemen und Übergewicht im späteren Leben des Kindes.
  2. Untergewicht ist auch nicht gesund. Der Mangel an energiegebenden Nahrungsstoffen im Fötus Zustand gibt Grund für metabolische Anpassung an einem Leben mit begrenzter Ernährung – d.h. der Körper des Kindes bereitet sich darauf vor die Nahrung optimal auszunutzen (niedriger Stoffwechsel). Dies wird höchstwahrscheinlich dazu führen, dass das Kind Probleme damit bekommen wird ein gesundes Gewicht halten zu können.
  3. Gesunde Ernährung (viel Gemüse, Obst und pflanzliche Öle) mindern das Risiko einer Schwangerschaftsvergiftung im Vergleich mit ungesunder Ernährung (viel Fleisch, zuckerhaltige Getränke und salzige Snacks).
  4. Seien Sie auch darauf aufmerksam, dass Sie genügend Proteine, Fette und Kohlenhydrate zu sich nehmen. Protein brauchen sowohl Mutter als auch Kind als Energiequelle, aber auch für die Herstellung von beispielsweise Hormonen, Antistoffen und Zellbestandteilen, insbesondere für Muskelzellen. Proteine bestehen aus Aminosäuren, von denen der Körper die meisten selbst produzieren kann, aber die sogenannten essenziellen Aminosäuren müssen wir durch die Ernährung erhalten. Der Körper kann auch viele Fettsäuren selbst produzieren, aber die meisten mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind essenziell. Der Körper braucht die Fettsäuren u.a. um Hormone, Nerven, Zell-Membrane zu produzieren und um den Blutdruck und die Immunrespons zu regulieren. Kohlenhydrate sind die letzten Jahre sehr beschimpft worden, und es stimmt auch, dass man einfach zu viele Kohlenhydrate zu sich nehmen kann, die der Körper dann umwandelt und als Fett lagert. Aber die stabile Einnahme von komplexen Kohlenhydraten, wie Stärke und Fiber, ist gut für das Blutzucker und die generelle Funktion des Körpers.
  5. Unterschätzen Sie nicht die Wichtigkeit von Mineralien und Vitaminen. Der Körper braucht z.B. Eisen, um einen normalen Hämoglobingehalt aufrechtzuerhalten. Kalzium ist wichtig für die Entwicklung der Knochen, gesunder Zähne und für die ganze Bewegungsfunktion. Mangel an Kalzium kann außerdem das Risiko einer Schwangerschaftsvergiftung und Rachitis (Erweichung und Verformung der Knochen, Hinderung im Wachstum) beim ungeborenen Kind erhöhen. Die Aufnahme an Kalzium hängt vom Vitamin D ab, weshalb die genannten Risiken bei Vitamin D-Mangel steigen. Mangel an Folsäure steigert das Risiko der Bildung eines offenen Rückens beim Kind. 

Ein Weg, um gute und vernünftige Kost zu sichern, ist die Sense-Methode. Hier wird die Nahrung mit der richtigen Verteilung zwischen Gemüse, Proteinen, Stärke/Obst und Fettstoffen zusammengesetzt. Konkret bedeutet das, dass Sie die Menge an Essen, die Sie essen sollen, mit Ihren Handflächen messen. Danach verwenden Sie die Sense „Speisekammern”, die sowohl ein praktisches als auch ein psychisches Werkzeug darstellen, um Ihnen dabei zu helfen Ihre Mahlzeiten zu kontrollieren. Jede Speisekammer stellt eine Mahlzeit dar. Sie haben täglich drei Speisekammern zur Verfügung, die jeweils mit 3-4 Handflächen Essen aufgefüllt sind plus 1-3 Esslöffel Fettstoffen.

Laut der Stifterin Suzy Wengel hat sie, seitdem sie ihr Konzept im Jahr 2014 lancierte, mehrere Nachrichten von Benutzerinnen erhalten, die ihr freudig mitteilen, dass es ihnen geglückt ist schwanger zu werden und „Sense-Babys” zu bekommen, nachdem sie die Ernährungsratschläge eingesetzt hatten.

Sehen Sie sich das Video hier an, wo Suzy die einfachen Werkzeuge von Sense erläutert, die Ihnen dabei helfen können Ihre Ernährung umzustellen.

Lesen Sie mehr über Sense auf https://www.sensekost.dk/dk/the-scandi-sense-diet-155/, wo Sie Materialien und Ratgebervideos umsonst erhalten können.

Referenzen
  1. Poston L (2012): Maternal obesity, gestational weight gain and diet as determinants of offspring long term health. Best Pract Res Clin Endocrinol Metab 26:627–639.
  2. Almond D and Currie J (2011): Killing Me Softly: The Fetal Origins Hypothesis. J Econ Perspectives 25, 153-172.
  3. Brantsaeter et al. (2009): A dietary pattern characterized by high intake of vegetables, fruits, and vegetable oils is associated with reduced risk of preeclampsia in nulliparous pregnant Norwegian women. J. Nutr. 139, 1162–1168.
  4. Amezcua-Prieto et al. (2019): Types of Carbohydrates Intake During Pregnancy and Frequency of a small for Gestational Age Newborn: A Case-Control Study. Nutrients. 11(3) 523.doi: 10.3390/nu11030523
  5. Hofmeyr et al. (2014): Calcium supplementation during pregnancy for preventing hypertensive disorders and related problems. Cochrane Database Syst. Rev. 6, CD001059.
  6. Pettifor JM (2014): Calcium and Vitamin D Metabolism in Children in Developing Countries. Ann Nutr Metab. 64 Suppl 2:15-22.
  7. Van Gool et al. (2018): Folic Acid and Primary Prevention of Neural Tube Defects: A Review. Reprod Toxicol. 80:73-84.
Schreiben Sie einen Kommentar
  Help

TOP
Spendername suchen... Quit search